Anfechtung

Stellt sich im Nachhinein heraus, dass man irrtümlich eine Erbschaft angenommen oder ausgeschlagen hat, ist unter Umständen eine sogenannte Anfechtung möglich.

Durch eine wirksame Anfechtung wird eine angenommene Erbschaft rückwirkend im Wesentlichen so behandelt als wäre sie ausgeschlagen worden. Umgekehrt, wenn eine Ausschlagung wirksam angefochten wird, wird dies grundsätzlich wie die Annahme der Erbschaft behandelt.

Besonders häufig stellt sich die Frage der Anfechtbarkeit bei (vermeintlicher) Nachlassüberschuldung:

Entweder, weil man irrtümlich von einem überschuldeten Nachlass ausging und daher die Ausschlagung erklärt hat, oder wenn sich nach Annahme der Erbschaft heraus stellt, dass der Nachlass doch überschuldet ist.

Ein anderer Fall der verschiedenen Anfechtungsmöglichkeiten im Erbrecht ist die Anfechtung letztwilliger Verfügungen, wenn der Erblasser beispielsweise bei der Errichtung des Testaments bedroht wurde oder noch nichts von einem weiteren Pflichtteilsberechtigten wusste.


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